Konzeptionelle hydrologische Modellierung

Vortragende/r (Mitwirkende/r)
Nummer0000003644
ArtVorlesung
Umfang2 SWS
SemesterSommersemester 2017
UnterrichtsspracheDeutsch
Stellung in StudienplänenSiehe TUMonline
TermineSiehe TUMonline

Termine

Teilnahmekriterien & Anmeldung

Lernziele

Die Studierenden kennen nach Abschluss des Moduls die Bedeutung hydrologischer Modelle, deren Einsatzgebiete und grundlegende Struktur. Sie sind nach Abschluss der Lehrveranstaltung in der Lage, hydrologische Prozesse in konzeptionellen hydrologischen Modellen nachzuvollziehen, computertechnische Konzepte und Rechenwege innerhalb der Modelle zu verstehen und die besprochenen Modelle (ein einfaches Modell in MS Excel, HEC-HMS und HBV Lite) anzuwenden. Weiterhin sind sie dazu in der Lage, den Kalibrierungs- und Validierungsprozess, sowie die damit verbundenen Probleme zu verstehen und einzuschätzen. Sie können die Anwendbarkeit, sowie Vor- und Nachteile von konzeptionellen hydrologischen Modellen analysieren, vergleichen und bewerten.

Beschreibung

• Einführung: Überblick über die wichtigsten hydrologischen Prozesse sowie die physikalischen und empirischen Konzepte • Definition und Komponenten eines Hydrologischen Modells • Einsatzgebiete und Nutzen von hydrologischen Modellen • Modelltypen, Klassifizierung und Einordnung • Einordnung und Aufbau eines einfachen Modells in MS-Excel (Computerübung) • Anwendungsbeispiel des MS-Excel-Modells (Computerübung, Hausübung) • Einordnung und Aufbau eines HEC-HMS-Modells (Computerübung) • Anwendungsbeispiel des HEC-HMS-Modells (Computerübung, Hausübung) • Einordnung und Aufbau eines HBV-Lite-Modells (Computerübung) • Anwendungsbeispiel des HBV-Lite-Modells (Computerübung, Hausübung) • Zusammenfassung und Vergleich der Modellergebnisse

Inhaltliche Voraussetzungen

Grundkenntnisse in Hydrologie (z.B. Hydrologie Grundmodul)

Lehr- und Lernmethoden

Vorlesung mit integrierten Computer-Übungen

Studien-, Prüfungsleistung

Die Prüfungsleistung besteht aus einer 60-minütigen schriftlichen Prüfung. Die Prüfungsfragen beinhalten den gesamten Vorlesungsstoff und bestehen aus theoretischen Fragen und Rechenaufgaben. Ein nicht-programmierbarer Taschenrechner ist zugelassen, weitere Hilfsmittel sind nicht erlaubt.

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